PREUßISCHES KAMMERORCHESTER

Preußisches Kammerorchester

Bereits seit über 50 Jahren k­­ann man die Musiker des Preußischen Kammerorchesters auf den Konzertpodien erleben. 1954 gründete sich das damalige Staatliche Kreiskulturorchester, aus dem das jetzige Ensemble entstand. Seine Heimat hat das Kammerorchester in Prenzlau. Das Orchester zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus. Neben regelmäßigen Klassik-, ­­­­­­Unterhaltungs- und Kammermusikkonzerten in Prenzlau gastiert es häufig im In- und Ausland. Dazu gehören Konzerte in Dänemark, den USA sowie in Belgien, Bulgarien, den Niederlanden, Italien und in Polen. Zuletzt führte eine Konzertreise in die Schweiz.

Seit Gründung der Kammeroper Schloss Rheinsberg gastierte das Preußische Kammerorchester in mehreren Opernproduktionen des Internationalen Festivals im Schlosstheater. Chefdirigenten des Preußischen Kammerorchesters waren Rudolf Nötzel, Hans Rotman, Daniel Inbal und Frank Zacher. Geschäftsführender Direktor des Orchesterträgers, der Uckermärkischen Kulturagentur gGmbH, ist Jürgen Bischof. Namhafte Gastdirigenten wie Rolf Reuter, Michael Güttler und Nir Kabaretti standen am Pult des Orchesters. Solisten wie Christiane Edinger, Nils Mönkemeyer, Yvonne Wiedstruck, Daniel Hope, Uwe Komischke, Ovidiu Badila, Wolfgang Seifen, Karsten Mewes, Peter Klaveness und Thomas Käppler konnten für Konzerte und CD-Einspielungen verpflichtet werden. Das Orchester wirkte bei CD-Produktionen mit Werken von Vanhal (DOMusic Belgien), Händel (Christophorus), Mozart und Husmann mit. Das 5. Klavierkonzert von Beethoven mit Denys Proshayev (1. ARD Preisträger) wurde 2005 eingespielt. Der Orchesterträger organisiert weitere musikalische Höhepunkte wie den Uckermärkischen Orgelfrühling und das Bebersee Festival und ist Mitveranstalter verschiedener Musikfestivals wie des Internationalen Chorfestivals Stettin.